Rückblende zum Neujahrsempfang 2020

Dienstag, 04 Februar 2020 13:42

Im Anhang Bilder vom Neujahrsempfang und ein Auszug aus der Rede von 1. Bürgermeister Bernd Fessler:

Man muss kein Hellseher sein, wenn man annimmt, dass der Beginn des Jahres 2020 wohl beeinflusst wird vom 15.März, dem Tag an dem die Kommunalwahlen in Bayern stattfinden.

 

Danke daher allen, die sich in den letzten Jahren in der Gemeinde (politisch) engagiert haben und allen, die sich für die kommenden Gemeinderatswahlen als Kandidaten zur Verfügung stellen. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dem Ehrenamt eines Gemeinderates, auch eines Kreisrates, um keine hochbezahlte Tätigkeit handelt. Vielmehr muss man für Werbung etc. sogar Geld investieren, das durch die geringe Aufwandsentschädigung sicher nicht gedeckt wird. Zudem ist nicht jede Entscheidung, die im Gremium getroffen wird, populär. Als Gemeinderat ist man hier noch näher am Bürger dran als in der Bundes- oder Landespolitik und muss sich rechtfertigen. Was allerdings der Vorteil ist: wir können unsere Entscheidungen unbeeinflusst von irgendwelchen Ideologien oder Parteivorgaben treffen und uns dabei an den örtlichen Verhältnissen orientieren. Wir können Sachpolitik betreiben. Die Menschen und Gegebenheiten unserer Gemeinde sind der Mittelpunkt unserer Entscheidungen. Das macht`s auch interessant, weil wir unmittelbar etwas bewegen können. Wir haben – ich glaube, das kann ich an dieser Stelle sagen – ganz überwiegend eine parteiübergreifende vertrauensvolle konstruktive menschliche Zusammenarbeit im Sinne gegenseitiger Achtung und Hochachtung. Jeder hat mal seine ganz bestimmten Vorlieben und Dinge, auf die er Wert legt. Manchmal werden die Prioritäten unterschiedlich gesehen. Aber das ist ganz normal. Wichtig ist, demokratische Entscheidungen zu akzeptieren und im Sinne des Ganzen weiterzuarbeiten. 2020 stehen sehr interessante, teilweise aber auch schwierige Weiterentwicklungen an: Fertigstellung und Abrechnung der Südstraßen, des neuen Rathauses mit Umfeld, Weiterentwicklung des Ortszentrums, Sozialer Wohnungsbau, Entwicklung ambulant betreuter Wohngemeinschaften, diese Liste ist nicht abschließend. Es wäre vor Jahren angesichts anstehender Pflichtaufgaben im elementaren Versorgungsbereich (Straße, Wasser, Kanal) noch undenkbar gewesen, all das anzugehen. Wir können von den teilweise auch unpopulären Maßnahmen früherer Gemeinderäte profitieren. Es wird ein Jahr vieler Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten. Machen wir was draus.

Und noch etwas Entscheidendes: Wir müssen mit unserer Verwaltung und unserem Personal wirtschaftlich umgehen. Wir haben – ich empfinde es als großes Glück – eine sehr kompetente und engagierte Mannschaft. Wir hatten jedes Jahr – und mindestens die nächsten 3 Jahre sind hier auch jetzt schon gesichert, ein sehr großes Pensum zu bewältigen.

Das alles ist nur dann möglich, wenn wir ohne große Reibungsverluste arbeiten können, wenn wir uns also möglichst viel im operativen Geschäft bewegen können. Wir können nicht wie vielleicht in manchen höher angesiedelten politischen Regionen hundert Gutachten und Gegengutachten einholen, so groß sind unsere personellen Ressourcen nicht. Wir können uns es auch nicht leisten, Arbeit zu verschwenden. Je einheitlicher die Gemeinde nach außen auftritt, je mehr Kontinuität ihr Handeln hat, desto effektiver kann sie sein und desto seriöser kommt sie rüber. Dies ist ein Faktor mit ganz erheblichem oft unterschätztem – auch finanziellen - Ausmaß. Gemeinde muss zuverlässig sein. Ich möchte hier nur die Punkte Vergaben, Grundstücksangelegenheiten oder überörtliche Planungen exemplarisch ansprechen. Das soll ausdrücklich nicht heißen, dass wir immer einer Meinung sein müssen. Es muss vielmehr kritisch, aber konstruktiv diskutiert, dann aber in eine Richtung marschiert werden.

Es sind heute sehr viele Vereinsvorsitzende und Verantwortliche da, die das glaube ich auch für ihre Gemeinschaften gut nachvollziehen können. Was immer wichtig ist, in Kontakt zu bleiben, miteinander im Gespräch zu bleiben. Ich hab aber das Gefühl, dass dies – auch ortsübergreifend – gut funktioniert. Bei allen, die hier das Schiff Gemeinde kräftig unterstützen (und da dürfen sich jetzt sehr viele betroffen fühlen) darf ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Es ist sehr bereichernd, zu beobachten, wie in unseren Vereinen, Sportvereinen, Feuerwehren - trotz  bestehender Unterschiede - übergreifend zusammengearbeitet und auch Freundschaften gepflegt werden. Kein Thema ist es wert, das in Frage zu stellen. Derjenige, der sich selbst aktiv für die Gemeinschaft einbringt ist auch viel eher sensibel für die Leistungen Anderer, die in die gleiche Richtung unterwegs sind. Das wird auch deutlich, wenn wir jetzt die folgenden Bilder anschauen.

Sie sind heuer etwas anders wie in den Vorjahren. Nachdem wir mit 2020 eine Dekade, ein rundes Jahr haben, folgen als erstes die prägenden Bilder der letzten Jahre ab 2010, dann folgt der Rückblick auf 2019, allerdings nicht in Monaten, sondern in Themen zusammengefasst und teilweise mit Schlagzeilen garniert, die bitte nicht zu ernst genommen werden; das wär oft bei der ein oder anderen richtigen Schlagzeile sowieso auch nicht schlecht.. (Schlagzeilen gepaart mit Populismus sind ein Übel unserer Zeit).

Unabhängig davon ist unsere Gemeinde so etwas Besonderes und interessant, hat so eine Vielfalt, es rentiert sich, sich dafür mit vielen anderen zu engagieren und ich möchte versuchen, genau das euch heute näher zu bringen.



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