Die Gartler in Großkarolinenfeld trafen sich zur Herbstversammlung

Donnerstag, 21 November 2019 12:53
Alois Benkard zeigte den Besuchern noch einen bepflanzten Blumenkasten, den man über das ganze Jahr auf dem Balkon haben kann. Alois Benkard zeigte den Besuchern noch einen bepflanzten Blumenkasten, den man über das ganze Jahr auf dem Balkon haben kann.

„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine positive Dinge tun, dann ändert sich die Welt“. Mit diesen Worten der Referentin des vergangenen Jahres eröffnete Ursula Krichbaumer, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Großkarolinenfeld die Herbstversammlung im vollbesetzten Pfarrsaal. Frau Pust habe aus Termingründen für heuer abgesagt. Daher werde Alois Benkard von der Permakultur in den Hausgärten referieren. Rückblickend berichtete Ursula Krichbaumer über die vielen kleinen positiven Dinge, die im vergangenen Jahr getan wurden. In den Gärten der sieben Neugeborenen wurde wieder ein Baum gepflanzt. Auch in Sachen Biodiversität waren wir fleißig. Wer durch den Ort gehe werde feststellen, dass es überall blüht. Sei es an Wegrändern, Verkehrsinseln, am Bahnhof, am Kolberg und in der Pfälzerstraße. Wegen Grundstücksproblemen konnten in der Pfälzerstraße keine Bänke aufgestellt werden. Die Blumenampeln in der Ortsmitte seien ein schöner Farbtupfer. Auch an den Aktionen im Ferienprogramm der Gemeinde habe sich der Verein mit vielen Angeboten beteiligt. Wir waren im Raritätenzoo in Ebbs und danach in der Gießenbachklamm. Vom Besuch auf dem Bauernhof bei Ellmayer in Tattenhausen und vom Papier schröpfen seien die Kinder begeistert gewesen. Mit der Max-Joseph-Schule wurde eine Kartoffelaktion durchgeführt. Es seien mit den Kindern Osterkerzen gebastelt und Minibeete gepflanzt worden. Für das kommende Jahr sei der Besuch im Botanischen Garten in München geplant. Aber auch für die Erwachsenen wurde einiges getan, so die Vorsitzende. Der Blick über den Zaun beim Gärtner „Gusterer“ und das Radifest auf dem Kolbererplatz sei wieder gut besucht gewesen. Der Weidenflechtkurs und der Plattenlegekurs sei gut angenommen worden. Ludwig Höglauer führte wieder einen Obstschneidekurs und Karola Pelzl einen Räucherkurs durch. Die Vorsitzende teilte mit, dass bereits ein Baumwartnachfolger für Ludwig Höglauer gefunden wurde. Momentan kämen immer wieder Nachfragen nach Baumschneidearbeiten. Ebenso nach Rasen mähen und Hecken schneiden, die wir gerne vermitteln. Jedoch Fensterputzen oder Vogelkästen aufhängen gehöre nicht zu den Aufgaben des Vereins. Diese Anfragen mussten wir ablehnen. Acht Euro Jahresbeitrag beinhalte auch kein Heckenschneiden. Hier müssten 30 Euro für die Stunde berechnet werden. Was wir im Jahre 2020 vorhaben, werde im Jahresprogrammheft, das von Erika Huber und Michaela Pscheid mitgestaltet wird, und das eines der schönsten weit und breit sei, veröffentlicht. Ursula Krichbaumer bedankte sich noch bei den Initiatoren Gerda und Peter Zaißl, sowie bei Erika Huber und Alois Benkard, die alle Jahre die interessanten und lehrreichen Ausflüge vorbereiten. Alois Benkard, den die Vorsitzende als den „Gartenpapst“ von Großkarolinenfeld bezeichnete, gab den Gartlern Tipps für die Bearbeitung und das Pflanzen im Garten und erklärte ihnen die Permakultur zum selber auspropieren. Die Hausgärten würden sich immer mehr zum Naturgärten entwickeln. Hierbei werde Selbstversorgung und altes Gartenwissen mit neuen Konzepten verknüpft. Alois Benkard legte dazu Blätter mit Pflanzen für diese Sonnenfalle (Hügelbeet) und eine Mischkultur-Tabelle zur Information aus. An Hand einer langen Liste konnten die Gartler ablesen, welche Kombinationen des Gemüses sich bewähren. Zum Abschluss der Versammlung zeigte Peter Zaißl noch in einer Bilderschau das abgelaufene Gartenjahr.


Weitere Informationen

  • Informationsquelle: OVB
  • Text und Foto: Greiner

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