Mitgliederversammlung der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld

Montag, 03 Juni 2019 11:08
Bürgermeister Bernd Fessler bedankte sich mit einem Blumenstrauß (von rechts) bei  Lilo Wallner, Hermine Hammer und Peter Daum für ihre großes ehrenamtliches Engagement im Bereich der am-bulanten Krankenpflege in der Gemeinde Bürgermeister Bernd Fessler bedankte sich mit einem Blumenstrauß (von rechts) bei Lilo Wallner, Hermine Hammer und Peter Daum für ihre großes ehrenamtliches Engagement im Bereich der am-bulanten Krankenpflege in der Gemeinde

Personalsuche, Pflegenotstand und Neuwahl der Vorstandschaft waren die zentralen Themen bei der 17. Jahreshauptversammlung der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Großkarolinenfeld. Wir haben ein ereignisreiches und anstrengendes Jahr mit den Feierlichkeiten 40 Jahre Nachbarschaftshilfe und 10 Jahre Kontaktstadel hinter uns, so die Erste Vorsitzende Lilo Wallner. Sie konnte eine große Schar Mitglieder und Ehrengäste in der Aula der Max-Joseph-Halle begrüßen. Rückblickend berichtete Christine Boos, Pflegedienstleiterin für Tagesbetreuung und Hauswirtschaft, von einem „bunten Jahr" das zu Ende gegangen sei. Mit der Nachbarschaftshilfe Kolbermoor zusammen sei eine Helferkreisschulung durchgeführt worden. So konnten auch sieben neue Betreuungshelfer für den Kontaktstadel gewonnen werden. Die Hauswirtschaftkräfte, die auch Patienten zuhause betreuen, nahmen an einer Weiterbildung teil. Die Festwochen begannen mit einer feierlichen ökumenischen Andacht, die von Pfarrer Drago Curic und Pfarrer Richard Graupner gehalten wurden. Auch der Festtag in der Max-Joseph-Halle sei gut gelungen. Dabei wurde auch ein Vortrag zum Thema Demenz abgehalten und der ergreifende Film „Vergissmeinnicht“ gezeigt. Bürgermeister Bernd Fessler habe sich bei allen Mitarbeitern mit liebevollen Worten bedankt, sodass zum Schluss alle zufrieden waren, so Christine Boos. Ende Juli habe der Männergesangverein dem Kontaktstadel einen Besuch abgestattet. Zum Abschluss des Jahres sei noch eine Weihnachtsfeier für alle Patienten abgehalten worden. Sie bedankte sich bei allen Unterstützern und den 40 Mitarbeitern, die sich trotz der vielen Arbeit mit viel Engagement und Begeisterung einbringen. „Was bringt die Zukunft“. Unter diesem Thema berichtete die Pflegedienstleiterin für ambulante Krankenpflege Marianne Dußmann vom aktuellen Pflegenotstand. Um allen Bedürfnissen von Klienten und Mitarbeitern gerecht zu werden, sei es notwendig, Pflegepersonal zu finden. Wir konnten leider im vergangenen Jahr drei ausgeschiedene Festangestellte nicht komplett ersetzten. Durch Mundpropaganda gelang es im vergangenen Jahr vier Minijobber auf 450 Euro Basis anzustellen. Doch dies reiche nicht aus. Alles jammern helfe nichts, stellte die Pflegedienstleiterin fest. Ausbilden, ausbilden sei die Devise. Es konnte nur eine Kollegin von der Hauswirtschaft zur Pflegehelferin ausgebildet werden. Sie unterstütze seit Dezember den Pflegedienst. Marianne Dußmann informierte die Besucher noch über den neu geschaffenen Ausgleichfond, der für die Pflegeausbildung den Lohn des Auszubildenden übernehme. „Also schicken sie uns ihre Enkel", so die Pflegedienstleiterin. Kassenverwalter Peter Daum legte einen detaillierten Finanzbericht der Nachbarschaftshilfe mit seinen 302 Mitgliedern vor. Die Einrichtung betreue zurzeit 128 Kunden und habe einen Gesamtumsatz von mehr als 772 000 Euro. Um dies alles zu meistern sei man auch auf Spenden angewiesen. Die Spendenbereitschaft in der Gemeinde sei im vergangenen Jahr dankenswerter Weise sehr gut gewesen, so der Kassenverwalter. Die Wirtschaftsprüfer bescheinigten dem Kassenverwalter eine ordentliche Buchführung. Es wurden keine Mängel festgestellt. Daraufhin beantragte Bürgermeister Fessler, der sich für das große ehrenamtliche Engagement der Vorstandschaft bedankte, die Entlastung, die einstimmig gewährt wurde. Dem von Peter Daum vorgelegten Haushaltsplan 2019 wurde zugestimmt. Hermine Hammer beantragte, wegen der hohen Kosten, eine Beitragserhöhung. So beschloss die Versammlung eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf jährlich 35 Euro. Die Wahl der Vorstandschaft, die für 3 Jahre gewählt wurde, brachte folgendes Ergebnis: Erste Vorsitzende Lilo Wallner, 2. Vorsitzende Hermine Hammer und Kassenverwalter Peter Daum. Abschließend bedankte sich Lilo Wallner „von ganzem Herzen“ und mit großem Respekt für den ehrenamtlichen großartigen Einsatz der Vorstandschaft zum Wohle der kranken Mitbürger in der Gemeinde.


Weitere Informationen

  • Informationsquelle: OVB
  • Text und Foto: Greiner

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