Adventliche Barockmusik in der Karolinenkirche

Donnerstag, 27 Dezember 2018 14:02
Das Ensemble Alcinelle ( von links) Ursula Stöckl (Spinett) Anna Fellner (Sopranistin) Waltraud Schlagbauer (Gambe) und Felicitas Schroeter (Traversflöte) Das Ensemble Alcinelle ( von links) Ursula Stöckl (Spinett) Anna Fellner (Sopranistin) Waltraud Schlagbauer (Gambe) und Felicitas Schroeter (Traversflöte)

„Halleluja, es ist Advent“, war das Thema des Barockkonzertes des Ensemble Alcinelle in der evangelischen Karolinenkirche in Großkarolinenfeld. Felicitas Schroeter (Traversflöte), Waltraud Schlagbauer (Gambe), Ursula Stöckl (Spinett) und Anna Fellner (Sopran) boten feinste Barockmusik mit Werken von Händel, Fux, Pepusch, Telemann Banchieri und Buxtehude. Eröffnet wurde diese abendliche Stunde in der vollbesetzten Karolinenkirche mit der Sonate d- moll für Traversflöte von Johann Christoph Pepusch, brillant gespielt von Felicitas Schröter. Die Traversflöte, eine historische Querflöte aus Holz, war das dominierende Instrument des Abends, das Felicitas Schroeter mal getragen mal schwungvoll spielte. Wie bei der Kantate „Vor des lichten Tages Schein“ von Georg Philipp Telemann. Die Arie sang die Sopranistin Anna Fellner. Eigentlich war geplant, dass die Besucher abwechselnd bei dem Lied „Maria im Advent“ von Max Eham, einem ehemaligen Kapellmeister am Freisinger Mariendom, mitsingt, doch das Solo der Anna Fellner, mit ihrer klaren hellen Stimme, klang so hervorragend, dass es die Besucher nicht wagten mitzusingen. Bei der Triosonate in F-Dur von Georg Philipp Telemann wurde die Traversflöte begleitet von Waltraud Schlagberger an der Gambe und Ursula Stöckl am Spinett.“Herr, wenn ich nur dich hab“ sang Anna Fellner aus der Solo-Kantate von Dietrich Buxtehude, begleitet von der Transversflöte und Viola de Gamba. Darauf folgte die Sonata in D-Dur von Georg Friedrich Händel. Die dunkle Zeit hat bald ein Ende, Licht und Leben bricht sich unaufhaltsam Bahn. Dies war unhörbar zu vernehmen in der Aria „Lauter Wonne, lauter Freude“ aus der Kantate zum 4. Advent von Georg Philipp Telemann, das die Sopranistin Anna Fellner klangvoll sang.

Auf dem Spinett spielte Ursula Stöckl, die alle Stücke begleitete, zwischendurch Stücke von Adriano Banchieri, einem italienischen Komponisten an der Schwelle des Barock. So waren die Sonata Prima, Fuga plagale, Primo Dialogo Acuto & Sopr`acuto, La Felician und Sonata Ottava, In Aria Francese, zu hören. Zwischen den Musikstücken las Anna Fellner Texte von der Sehnsuchtszeit des Advents. Mit der Kantate von Telemann hätte das Konzert ausgeklungen. Doch die Besucher forderten eine Zugabe, die ihnen dann doch gewährt wurde. Anna Fellner sang das Lied „Maria dei Genitrix“ das nicht nur das klangvolle Ende des Konzerts war sondern auch ein gesanglicher Höhepunkt der Sopranistin


Weitere Informationen

  • Informationsquelle: OVB
  • Text und Foto: Greiner

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