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Den Bühnenklassiker „Charley`s Tante“ von Thomas Brandon spielte der Großkarolinenfelder Theaterverein und das Premierenpublikum, darunter auch Abordnungen des Rosenheimer Theaters Tam-Ost und aus dem schwäbischen Egg an der Günz, waren in der vollbesetzen Max-Joseph- Halle restlos begeistert.

Roman Hörfurter, der Regie führte und zugleich die falsche Tante spielte, hat diesen turbulenten Schwank, treu dem Original-Bühnenstück aus dem Jahre 1892, großartig inszeniert. Und die Schauspieler. Sie bewegten sich mit einer Leichtigkeit und Spielfreude in der puritanisch, viktorianischen Zeit im England des 19. Jahrhundert auf der Bühne, so als ob es heute wäre. Die Besucher sparten nicht mit Zwischenapplaus. Bei diesem Stück scheinen alle und jeder verliebt zu sein. Schon die beiden Oxford –Studenten Jack (Felix Herforder) und Charly (Andi Hinkel) waren in die Studentinnen Kitty(Laura Schrank) und Anny (Nadja Strohal) so verliebt, dass sie alles in Bewegung setzten um den beiden Ihre Gefühle zu zeigen. Dummerweis war es zu dieser Zeit Usus, dass eine Anstandsdame zu dem Treffen anwesend sein muss. Glücklicherweise meldete sich die Tante von Charley aus Brasilien zu einem Besuch an. Schon schien das Problem gelöst zu sein. Aber dann kam die Absage von Donna Lucia D`Alvadorez (Petra Utz) und das Chaos brach aus. Jack (Felix Hörfurter), der sein Liebes-Rendezvous schmelzen sah, wirbelte vor lauter Eifer und Erregung wie ein Irrer durchs Zimmer, um eine Anstandsdame aufzutreiben. -Dagegen stand sein Freund Charly (Andi Hinkel‘)den Dingen die da kommen werden mit einer Ruhe und Gelassenheit gegenüber. Die Rettung kam durch Lord Fancourt Babberly (Roman Hörfurter), der als Ersatz für die Tante einspringen musste. Das war aber auch eine Tante. Voller Temperament und in einer tollen Aufmachung; halt echt brasilianisch, spielte Roman Hörfurter diese Rolle. Doch da war dann noch der sittenstrenge Onkel der beiden Mädchen, Mister Speetigue, den die Studenten mit aller Macht und List davon abbringen wollten ihr Randevue zu stören. Dieser leidenschaftliche Mister Spettigue (Andi Petz) war in seinem Liebesrauch hinter Charlys Tante her, dass er kaum bemerkte, dass seine Mündel auf Liebesabwegen sind. Selbst Sir Francis Chesney (Manfred Gross) der als strammer Offizier aus einem Tropeneinsatz kam, war der Liebe nicht gefeit.

Der Höhepunkt des Durcheinanders war dann der überraschende Auftritt der echten Tante, die von Petra Utz, hoheitsvoll und in angehmer Würde, wie es sich für eine brasilianische Millionärin ziemt, gespielt wurde. Ist auch Sie verliebt?  

In den ganzen Irrungen und Wirrungen hielt der Buttler Brasset, der gerne an der Whiskyflasche nippte, (Hans Hafer) souverän die Oberhand. Auch das Waisenkind Ela Delegta (Romana Hörfurter) die mit Donna Lucia aus Brasilien mitkam, verliebte sich unsterblich. Mit dabei sind noch Henry Ilse, Jutta Himmelstoß und Regine Baumann. Wer dann zum Schluss mit wem oder überhaupt zusammen kommt wird nicht verraten. Das erfährt der Theaterbesucher dieses temporeichen, mit Situationskomik gespickten Spektakels selbst. Solche aufwändigen Theatervorführen können auch nur gelingen wenn fleißige engagierte Mitglieder, wie Thomas und Ludwig Lechert, Alexander Blenk, Wolfgang Strohal, Judith Ilse, Rosi Beutlrock, Werner Gerum, Wolfgang Himmelstoß, Irmi Utz, Carolin Boden, Jürgen Schütz, Oskar und Ludwig Härter sowie Johanna Jegg sich mit Herzblut einbringen. Zu Beginn und zum Schluss der Theateraufführung sang der Studentenchor mit Rosi Schmidt, Heinz Gerths, Andi Utz, Philipp Hörfurter und Johanna Jegg, musikalisch begleitet von Manfred Gross.

Die nächsten Aufführungen sind heute, Mittwoch, Freitag, 21. und Samstag, 22. April jeweils um 20 Uhr. Eine Seniorenvorstellung ist noch am 22. April um 15 Uhr.

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