Neujahrsempfang in Großkarolinenfeld

Donnerstag, 18 Januar 2018 07:41

Auch in diesem Jahr lud Bürgermeister Bernd Fessler Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang ein. Unter den Fanfarenklängen der Blaskapelle „Die Karolinenfelder“, unter Leitung von Karl Beinhofer,  zogen die Fahnenabordnungen der Vereine in die voll besetzte Max-Joseph-Halle ein. Nach der ökumenischen Andacht, die Pfarrer Drago Curic von der katholischen Pfarrei und Annette Steinbauer von der evangelischen Kirchengemeinde hielten, begrüßte Bürgermeister Bernd Fessler die zahlreichen Besucher, darunter eine große Zahl von Ehrengästen, wie 2. Bürgermeisterin Lilo Wallner, 3. Bürgermeister Emil Maier, Altbürgermeister Günter Schramm, Ehrenbürger Heribert Greiner, die Träger der Bürgermedaille, Gemeinderäte, Rektor Sven Friedel und die Stellvertretende Rektorin Manuela Heimbeck. Dieser Abend heute zeige durch die große Teilnahme der Bevölkerung wieder, dass zu Jahresbeginn von hier ein kraftvolles Signal der Gemeinsamkeit ausgeht, so das Gemeindeoberhaupt. Durch seine Neujahrsansprache zog sich wie ein roter Faden das Stichwort „Grokaro-ko“. „Während im Bund immer noch über die Groko oder Koko debattiert wird, haben wir in Großkarolinenfeld die Grokaro-ko schon über mehrere Jahre. Wir hatten bei wichtigen Entscheidungen in unserem Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg eine Allianz der Vernunft und der Verantwortung. Gerade in den jüngsten Zeiten seien bei wichtigen Weggabelungen gute Entscheidungen getroffen worden. Ich denke an die kurzfristig erforderlichen Beschlüsse bei der Weiterführung der Planungen am Bahnhof, oder die Schmutzwasserableitung von Tattenhausen nach Großkarolinenfeld und der damit verbunden Auflösung der dortigen Kläranlage. Chancen nutzen, die sich nur einmal bieten, ist der Tenor.“ Wie in der Vergangenheit so auch in der Gegenwart, wenn es um den Ausbau der Erschließungsstraßen und den Rathausneubau im Jahre 2018 gehe sei die Allianz der Vernunft und der Verantwortung gefragt. Hierbei seien auch die Mitarbeiter der Gemeinde gefordert. Sie seien das Kapital der Gemeinde. Er freue sich mit diesem Team und der Allianz im Gemeinderat auch auf die nächsten Jahre, auch wenn die anstehenden Maßnahmen nicht allumfassend populär seien. Wenn im Rahmen des dringend erforderlichen Rathausneubaus gleichzeitig das Ortszentrum neu gestaltet und aufgewertet wird, werde dies von der Bevölkerung auch in noch höherem Umfang mitgetragen. Bei allen Maßnahmen stelle sich in der Gemeinderatsarbeit immer die Frage, inwieweit man die Verantwortung für das Ganze über die eigenen Befindlichkeiten stellen muss. Hier greife wieder die Grokaroko – die Allianz der Verantwortung und Vernunft im Gemeinderat. Dafür wolle er sich herzlich bedanken. Die Zukunft zu wagen und dabei verantwortlich den Blick für das Ganze zu wahren, das seien die Vorgaben für die nächsten Jahre. Ein großer Reichtum in der Gemeinde sei das Engagement von Menschen, die in Vereinen, Kirchen und örtlichen Gemeinschaften wie in unserem Gemeinderat sich für andere engagieren und Verantwortung übernehmen. All das könne die Gemeinde mit Zuversicht in das Jahre 2018 schauen lassen. In Bildern des Jahres 2017 ließ er nochmal das vergangene Jahr Revue passieren. Anschließend ehrte Bürgermeister Bernd Fessler eine Reihe von Menschen, die sich mit viel Engagement in oder an dem Gemeinwesen beteiligen. Vorab verabschiedete er mit herzlichem Dank Christine Rothneiger und Konrektor Kai Hunklinger für eine „super Arbeit“ die sie an der Max-Josef-Schule leisteten und für die konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Zur Ehrung stellten sich die Fahnenabordnungen an der Bühne auf. Georg Hofmann wurde für 33 Jahre als Fähnrich und 40 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Tattenhausen geehrt. Es sei ihm, so der Bürgermeister, ein besonderes Anliegen, die besonderen Leistungen der Vereine hervorzuheben. Vor allem die rechten Hände des Vorstandes die mit großem Engagement die Kasse des Vereins führen. Die fünf geehrten Kassenverwalter verwalten jährlich an Ein- und Ausgaben knapp eine halbe Million Euro und seien insgesamt 98 Jahre lang als Kassiere tätig. Zweiundzwanzig Jahre sei Gerda Zaißl Kassier beim Obst und Gartenbauverein. Sabine Rudolph führt seit 15 Jahren die Kasse des Familienvereins mit einem Jahresumsatz von 150 000 Euro. Willi Schmidbauer ist seit 16 Jahren Kassier des Wintersportvereins und Michael Strauß 1. Kassier beim TuS Großkarolinenfeld. Ganze 31 Jahre führt schon Peter Feicht die Kasse der Musikschule mit einem Jahresumsatz von 120 000 Euro. Dies seien großartige Leistungen und dafür bedankte er sich recht herzlich. Abschließend bedankte er sich noch bei allen Mitarbeitern der Gemeinde, stellvertretend mit einem Blumenstrauß bei Astrid Meyer und mit einem Blumenstrauß bei seiner Frau. Die Besucher hielten sich noch lange in der Halle zu einem Gedankenaustausch auf.  


Weitere Informationen

  • Informationsquelle: OVB
  • Text und Foto: Greiner

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