Ökumenische Nachbarschaftshilfe hielt Jahreshauptversammlung

Dienstag, 16 Mai 2017 08:14
Der „Kontaktstadel“ an der Bahnhofstraße  mit Therapiegarten der Montags, Mittwoch und Freitag für die Tagesbetreuung geöffnet ist. Der „Kontaktstadel“ an der Bahnhofstraße mit Therapiegarten der Montags, Mittwoch und Freitag für die Tagesbetreuung geöffnet ist.

„Wir haben ein schönes Zuhause mit dem Kontaktstadel an der Bahnhofstraße geschaffen“. Mit diesen Worten eröffnete Vorsitzende Lilo Wallner die 15.Jahreshauptversammlung der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe in Großkarolinenfeld. Sie ist auch stolz auf den Therapiegarten, der gerade für die Demenzkranken eine Oase sei. Sie bedankte sich bei den 275 Mitgliedern für die Treue. „Wir hätten noch gerne mehr Mitglieder, denn jeder Euro ist uns willkommen um unsere Aufgaben zu erfüllen“, so Lilo Wallner. „Jedes Jahr bringt Überraschungen“. Unter diesem Thema legte Pflegedinstleiterin Christine Boos ihren Rechenschaftsbericht vor. Die gute Nachricht sei der Abschluss bei der Prüfung des medizinischen Dienstes, den die Nachbarschaftshilfe mit der Note eins abschloss. Auch der Therapiegarten, der ein Schmuckstück der Einrichtung sei, werde gerne genutzt und habe bereits eine reiche Ernte erbracht. Der Tag der offenen Tür sei gut angenommen worden. Mit Musik, Würstel, und einer reichhaltigen Tombola, dank vieler Spnsoren, war es ein vergnüglicher Nachmittag. Die Weihnachtsfeier fand wieder im Foyer der Max-Josef-Halle statt. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Frau Boos bei Bürgermeister Bernd Fessler, beim 3. Bürgermeister Emil Mayer und den Gemeinderäten die an der Versammlung teilnahmen, sehr herzlich für die Unterstützung und für die Überlassungen der Max-Josef -Halle zu den einzelnen Veranstaltungen. Unter den Neuerungen im Jahre 2016 zählt der positive Beschluss des Vorstandes die Dienstkleidung in Zukunft von einer Wäscherei waschen zu lassen. Das habe den Vorteil, dass dies den hygienischen Richtlinien entspreche.

Neu sei auch, dass die Pflegeplanung durch die strukturierte Informationssammlung ersetzt wurde. Dieses Dokumentationssystem, das zu Beginn der Pflege erstellt werde, habe schon manchen Pflegebedürftigen bei der Einstufung in einen Pflegegrad geholfen. Christine Boos bedankte sich für die hohe Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr, die der Nachbarschaftshilfe als sozialer Einrichtung für Großkarolinenfeld nach wie vor gut tue. Besonders bedankte sie sich bei ihrem „fröhlichen Team" für ihre wertvolle Arbeit, das Feingefühl und den guten Zusammenhalt. Man könne mit Pflege, Essen, Betreuung und Hauswirtschaft viele Notwendigkeiten abdecken. Was man nicht beeinflussen könne, sei die Menge und Intensität der Arbeit. Hier seien Aufnahmen, Entlassungen in ein Heim und Sterbefälle ausschlaggebend. Im vergangenen Jahr habe es zahlreiche Heimeinweisungen und Todesfälle gegeben. Hinter jeder Zahl stehe ein Mensch mit seiner Lebensgeschichte. Menschen, die die Pflegekräfte auf einem Teil ihres Lebens begleiten durften und die in Gedanken bleiben werden. Mit dem Entzünden einer Gedenkkerze schloss Plegedienstleiterin Christine Boos ihre Ausführungen. Stellvertretende Pflegedienstleiterin Marianne Dußmann informierte die zahlreichen Versammlungsteilnehmer über das neue Pflegestärkungsgesetz. Die Umsetzung dieses neuen Gesetzes habe die Mitarbeiterinnen der Nachbarschaftshilfe vor eine große Herausforderung gestellt. Durch die neuen Pflegegrade haben alle Klienten einen neuen Pflegevertrag erhalten. Die Erhöhung der Entlastungsleistungen hätte dazu geführt, dass sich der Bedarf in der Hauswirtschaft deutlich gesteigert habe. Die Unterstützung der Angehörigen sei durch das neue Gesetz gestärkt worden.

Zu diesem Thema ist auch zu einem Angehörigenabend eingeladen worden.

Dr. Sven Ulowetz hat über das Thema Demenz referiert. Die Mitarbeiterinnen des Kontaktstadels haben außerdem noch über den Umgang, die Kommunikation und die Betreuungsmöglichkeiten berichtet. Die größte Herausforderung für 2017 ist aber die neue Regelung für die Abrechnung „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ gewesen. Die Anerkennung durch das Zentrum Bayern für Familie und Soziales wird durch die Nachbarschaftshilfe beantragt, so Marianne Dußmann. Sie lud dann noch zum Tag der offenen Tür für den 24. Juni ein. Kassenverwalter Peter Daum legte der Versammlung einen umfangreichen Finanzbericht und den Bericht der Rechnungsprüfung vor. Heuer sei die Wirtschaftsprüfung durch den Verein „Aktive Wirtschafssenioren“ mit Sitz in Großkarolinenfeld durchgeführt worden, der dem Kassenführer für seine Tätigkeit große Achtung aussprach. Einstimmig wurde der Vorstandschaft die Entlastung erteilt und der Haushaltplan 2017 genehmigt. Die beiden Vortsandsmitglieder Lilo Wallner und Hermine Hammer warben abschließend noch um neue Patienten und auch um neue Mitglieder. Wenn man die Entwicklung der Nachbarschaftshilfe, die nächstes Jahr 40-jähriges Jubiläum feiern kann, betrachte, könne man nur sagen: es ist eine Erfolgsgeschichte!



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