Freiwillige Feuerwehr hielt Jahreshauptversammlung

Freitag, 24 März 2017 09:46
Bernhard Schlosser (mit süffigem Geschenk), der aus dem Feuerwehrdienst ausscheidet wird für 32 Jahre aktiven Einsatz von (von links )Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger, Kreisbrandmeister Rudolf Huber, und Bürgermeister Bernd Fessler sowie von (von links) Zweiten. Kommandant Matthias Hildebrand und 1. Kommandant Günter Rausch verabschiedet Bernhard Schlosser (mit süffigem Geschenk), der aus dem Feuerwehrdienst ausscheidet wird für 32 Jahre aktiven Einsatz von (von links )Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger, Kreisbrandmeister Rudolf Huber, und Bürgermeister Bernd Fessler sowie von (von links) Zweiten. Kommandant Matthias Hildebrand und 1. Kommandant Günter Rausch verabschiedet

Allein die Tatsache, dass zur 146. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld zahlreiche Frauen und Männer des öffentlichen Lebens, darunter die Bürgermeister Bernd Fessler, Lilo Wallner, Emil Maier, Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger, Kreisbrandmeister Rudolf Huber, Ehrenbürger Heribert Greiner, Dr. med. Sven Ulowetz und Altbürgermeister Günter Schramm, kamen zeigt von dem großen Stellenwert den die Feuerwehr in der Gemeinde hat. Dazu konnte Vorstand Markus Schrank auch Abordnungen der Feuerwehren von Tattenhausen, Jarezöd, Westerndorf St. Peter und Kolbermoor begrüßen. Der Versammlung ging ein Gottesdienst in der evangelischen Karolinenkirche, den Pfarrer Richard Graupner hielt, voraus. Laut des Berichts des Kommandanten Günter Rausch seien 77 aktive Männer und 4 Frauen bei 74 Einsätzen im vergangenen Jahr dabei gewesen. Innerhalb der Wehr seien noch 45 Atemschutzträger und 4 Anwärter der Jugendfeuerwehr. Insgesamt seien 2010 Einsatzstunden geleistet worden. Die Einsätze reichten vom Wohnungsbrand über Einsätze bei Verkehrsunfällen bis zur Beseitigung von Ölspuren. Auch die Suche nach einer vermissten Suizidgefährten Person und die Rettung eines jungen Marders aus einem Marmeladenglas stand auf dem Programm. Wie der Kommandant weiter berichtete seien insgesamt 42 Übungen durchgeführt worden. Drei Gruppen haben 27 Leistungsabzeichen erhalten. Neben der Brandschutzübung fanden Lehrgänge für Atemschutzträger, Maschinisten und ein Jugendlehrgang statt. Die Modulare Truppausbildung zusammen mit Männern aus der Feuerwehr Jarezöd sei wieder ein großer Erfolg gewesen. Auch am Ferienprogrmm der Gemeinde habe sich die Feuerwehr wieder beteiligt. Bevor die einzelnen Abteilungen ihre Berichte abgaben verteilte Bürgermeister Bernd Fessler und Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger eine Reihe von Urkunden zur Beförderung als Feuerwehrmänner und eine Urkunde zur Beförderung als Hauptlöschmeister an Andreas Gartmeier. Bernhard Schlosser, der auf eigenen Wunsch aus der Feuerwehr ausscheidet, wurde für 32 Jahre aktiver Feuerwehrmann verabschiedet. Schriftführer Michael Jäger ließ noch einmal das Vereinsjahr Revue passieren und Kassenverwalter Michael Jegg legte den Kassenbericht vor. Er bedankte sich bei der Ortsbevölkerung für die großzügigen Spenden. Kassenprüfer Sepp Wieland bescheinigte dem Kassier eine ordentliche und saubere Buchführung. Daraufhin wurde einstimmig die Entlastung erteilt. Jugendwart Michael Jegg lobte die Jugend die mit Erfolg am Wissenstest teilgenommen habe. Es seien 25 Übungen, darunter eine 24 Stundenübung, durchgeführt worden. Erstmals sei das Bayerische Jugendleistungsabzeichen vergeben worden. Auch der Flohmarkt sei wieder gut angekommen. Er zeigte noch einen Werbefilm der Jugendfeuerwehr, der dann am 24. März um 18 Uhr öffentlich gezeigt wird. Sebastian Hauenstein berichtete von den Aufgaben des Erste-Hilfe – Teams. So stehen auf der Agenda die Erstversorgung bei Sicherheitswachen und die Unterstützung des Rettungsdienstes. Im Team seien 30 Mann und ein Notarzt. Wie Atemschutzbeauftragter Bastian Krieger berichtete gehören der Gruppe 37 Atemschutzträger aus Großkarolinenfeld und zwei aus Jarezöd an. Im Zwei-Monatsrythmus würden Übungen abgehalten. Interessant sei auch die Übung am Erdgasspeicher gewesen. Auch heuer wird wieder die Atemschutzübungsanlage in Hohenpeissenberg besucht werden. Zu Kassenprüfer wurden Sepp Wieland und Bastian Krieger gewählt. Kreisbrandinspektor Klaus Hengstberger berichtete über die Neuerungen aus der Inspektion. Er lobte besonders den Einsatz der Jugendlichen bei den Wehren und lud zum Kreisjugendwehrtag am 22. Juli nach Litztldorf ein. Von der Gemeinde werde versucht allen drei Feuerwehen gerecht zu werden, so Bürgermeister Bernd Fessler in seinem Grußwort. Im Haushalt seien 177 000 Euro für die Aufgaben der Wehren eingeplant. Er bedankte sich bei den Feuerwehrfrauen und Männer für den großartigen Einsatz zum Schutz und Wohle der Bürgerschaft. Weitere Grußworte sprachen die Vorsitzenden der Feuerwehren von Jarezöd und Tattenhausen, der zur Einweihung des Feuerwehrhauses am 22. April einlud. Die Abordnungen der Feuerwehren Westerndorf St- Peter und Kolbermoor bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Mit einem Dank für den großartigen Einsatz, besonders der Jugendfeuerwehr, schloss Vorstand Markus Schrank die Jahrshauptversamlung im Feuerwehrhaus. Er lud noch zum Starkbierfest am 1. April ein.


Weitere Informationen

  • Informationsquelle: OVB
  • Text und Foto: Greiner

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